Tacos mit Gemüse-Halloumi Füllung

Hallo ihr Lieben!

ich hab mich endlich mal wieder in die Küche gestellt und etwas gekocht und möchte nun das Rezept für selbstgemachte Tacos mit einer Gemüse-Halloumi Füllung mit euch teilen. Klingt ungewöhnlich und hat mit der mexikanischen Spezialität auch kaum etwas zu tun, trotzdem schmeckt es super gut und ich wünsche euch viel Spaß mit dem Rezept.

Ihr benötigt (für acht Tacos):

Für den Teig:

  • 125g Maismehl
  • 125g Weizenmehl
  • 50ml Olivenöl
  • 350ml Wasser
  • 1 EL Salz

Für die Füllung:

  • 150g Halloumi + Gewürze nach Wahl
  • etwas Öl
  • einen halben Brokkoli
  • eine Maracuja
  • ein paar Cocktailtomaten
  • eine kleine Karotte
  • eine halbe Avocado

So geht’s:

Wir kümmern uns zuerst um die Taco-Shells. Für den Teig vermengt ihr einfach alle Zutaten zu einer glatten Masse. Dieser Teig wird nun mit einer Schöpfkelle dünn in die heiße Pfanne (kein Öl!) gegeben. Der Pfannenboden sollte nicht ganz bedeckt, sonst wird der Taco zu groß. Der Teig wird nun so lange gebraten, bis die Oberseite trocken ist. Schließlich wendet ihr das Ganze und lasst es noch einen Moment garen. Im Ofen solltet ihr schon ein Gitterrost berietgestellt haben, auf das ihr nun, jeweils über zwei Gitterstäbe, eure Tacos hängt, sodass diese auf beiden Seiten gleich lang hinunterhängen. Die acht Fladen sollten auf den Rost passen und kommen nun nochmal für 10 Minuten bei 200° in den Backofen. Lasst die Tacos dann auf dem Rost im Ofen auskühlen, das dauert ein wenig, aber so behalten sie ihre Form.

Für die Füllung habe ich Halloumi in kleine Stücke geschnitten und in etwas Öl mit meinem geliebten Schafskäse-Gewürz angebraten, bis der Halloumi leicht braun und ein wenig geschmolzen war. Der Brokkoli wird in kleine Röschen geteilt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt und kommt so für etwa 15 Minuten bei 200° in den Ofen (das könnt ihr parallel zu den Tacos machen). Das genaue Rezept für den gerösteten Brokkoli könnt ihr gern nochmal hier nachlesen. Die Cocktailtomaten habe ich halbiert, die Avocado in dünne Scheiben geschnitten und die Karotte grob gehobelt.

Wenn alles fertig ist, könnt ihr eure Tacos mit Halloumi, Brokkoli, Tomaten, Avocado &Co füllen, ich habe dann jeweils noch ein wenig Maracuja darüber gegeben, das ist aber optional, und das war es dann auch schon. Das Essen ist ein wenig kompliziert, aber man hat den Dreh schnell raus und es ist natürlich mal eine ganz andere Variation eines Tacos, die ja sonst oft mit Rindfleisch gefüllt sind. Trotzdem hoffe ich, dass euch das Rezept gefallen hat und ihr Lust zum Nachkochen habt. Ich kann es nur empfehlen. Hier findet ihr noch ein Rezept für ein tolles Naan-Brot mit lila Süßkartoffel, schaut da auch ruhig mal vorbei.

Viele Grüße

Jenny

 

Neue Gewohnheiten entwickeln – so geht’s

Hallo ihr Lieben!

ich habe euch schon oft zugetextet mit guten Gewohnheiten, die man sich in gewissen Bereichen aneignen könnte, habe aber noch die darüber geredet, wie man es erfolgreich schafft, sich tatsächlich an neue Verhaltensmuster zu gewöhnen. Den heutigen Beitrag möchte ich daher diesem Thema widmen und hoffe natürlich, dass ihr damit ein wenig was anfangen könnt. Viel Spaß!

  1. Einen Fokus setzen. Manchmal kommt man an einen Punkt, an dem man sagt „Ich krempel mein Leben jetzt komplett um“ und am liebsten würde man von heute auf morgen alles ändern und „besser“ machen. Es ist natürlich nicht schlecht, sich Ziele zu setzen und Entschlüsse zu fassen. Trotzdem sollte man realistisch bleiben und vor allem Geduld haben. Nehmt euch immer eine Sache vor, die ihr ändern wollte. Eine einzige Angewohnheit. Glaubt mir, das ist Arbeit genug und wird euch ausreichend beanspruchen. Die Chance, dass ihr dann wirklich erfolgreich seid, liegt auch deutlich höher, wenn ihr euren Fokus auf eine Sache legt, daher gebt euch Zeit und seid nicht zu ungeduldig mit euch selbst.
  2. Vertrag schließen. Wenn ihr euch eine Angewohnheit herausgepickt habt, die ihr nun mit vollster Überzeugung übernehmen möchtet, dann haltet das am besten schriftlich fest und macht einen Vertrag mit euch selbst. Ihr werdet in der Zwischenzeit vermutlich mal an einen Punkt kommen, an dem ihr euch deshalb verflucht, aber früher oder später werdet ihr euch dafür danken, hartnäckig geblieben zu sein und euch selbst dieses Versprechen gegeben zu haben. Denn sich selbst enttäuschen, das will wohl niemand.
  3. Die Regelmäßigkeit macht’s. Wenn ihr euch eine neue Angewohnheit aneignen wollt, müsst ihr wirklich hartnäckig dahinter bleiben, in der Regel heißt es, dass man sich nach 21 Tagen, besser 30, in denen man jeden Tag einer gewissen Tätigkeit nachgeht, an diese gewöhnt hat und diese automatisch in den Alltag integriert und übernimmt. Wie lange es wirklich dauert, ist von Person zu Person unterschiedlich. Die Motivation und Disziplin müsst ihr selbst aufbringen, da kann euch kein Ratgeber sonderlich viel weiterhelfen. Hier findet ihr aber ein paar Wege aus einem Motivationstief, solltet ihr einmal in eines gelangen. Generell gilt wirklich: die Macht der Gewohnheit wird irgendwann wirken, verlasst euch drauf, Psyche und Körper gewöhnen sich irgendwann daran. Ein Beispiel: ich stehe seit Anfang der Ferien unter der Woche jeden Morgen um 05.00 Uhr auf. Anfangs war es eine Qual, mittlerweile bin ich am Morgen relativ fit, habe meistens sogar Motivation, mir ein passables Outfit herauszusuchen und nicht in Jogginghose durch die Gegend zu laufen, mache gelegentlich noch ein paar Minuten Yoga, dies das. Am allerersten Tag war das undenkbar, am zweiten hab ich gleich mal 40 Minuten verschlafen, am dritten sah es auch nicht besser aus, ABER: dann wurde es von Woche zu Woche weniger schwer und mittlerweile hab ich kaum noch ein Problem mit dem frühen Aufstehen. Einfach, weil sich der Körper irgendwann darauf einstellt und man sich auch – in diesem Fall bezogen auf den Schlafrhythmus – anpasst und arrangiert. Es ist ja genauso, wenn man etwas Neues lernt: am Anfang ist es schwer und man denkt sich „Wie soll das gehen?“, aber irgendwann kann man es, insofern man mit Ausdauer und Disziplin dahinter bleibt.
  4. Kleine Schritte machen. Manche Angewohnheiten, es kommt natürlich darauf an, welche, können schon schwierig sein und viel Motivation und Kraft erfordern. Da ist es auch völlig normal, wenn man sich damit anfangs überfordert fühlt. Damit ihr euch nicht überrannt fühlt und vor allem um nicht die Motivation zu verlieren, fangt mit kleinen Schritten an. Sagt also nicht, wenn ihr z.B. viel Sport in euren Alltag integrieren wollt „Ich gehe von jetzt auf gleich jeden tag ins Fitnessstudio“, obwohl ihr vorher nie etwas mit Sport am Hut hattet. Das ist einfach zu viel für den Anfang. Sagt dann lieber „Ich gehe ein bis zwei Mal die Woche ins Fitnessstudio und mache den Rest der Woche nur ein wenig Yoga, Dehnübungen oder fahre eine Runde Fahrrad, mache einen langen Spaziergang…“. Das bringt erstens Abwechslung und ist zweitens ein realtistischeres Ziel, das sich anfangs so auch leichter in den Alltag integrieren lässt. Mal ganz abgesehen davon, dass der Körper auch Ruhephasen benötigt und 7x die Woche Krafttraining im Studio too much wäre und selbiges lässt sich natürlich auch auf andere Bereiche übertragen,
  5. Plan B bereit halten. Überlegt euch immer, was zwischen euch und dem Erreichen eines Ziels, einer Angewohnheit, steht oder stehen könnte. Gibt es Hindernisse? Wann könnte es schwer werden, meinen Plan durchzuziehen? Überlegt euch dann für diese Situationen Lösungen und Strategien, auf die ihr im Fall der Fälle ohne großes Aufsehen zurückgreifen könnt. Sagen wir, ihr habt euch vorgenommen, einmal am Tag gesund zu kochen, um nicht mehr ständig zu Fertigprodukten zu greifen oder um einfach gesünder zu leben, was auch immer. Dann seid ihr aber spontan den ganzen Tag irgendwo unterwegs. Seid für solche Fälle gewappnet und kocht zum Beispiel für den nächsten Tag mit, sodass ihr unterwegs eine gesunde Mahlzeit dabei habt. Das war jetzt natürlich nur exemplarisch, aber ich glaube, ihr versteht meine Intention. Das Ziel ist es einfach, Ausreden vorzubeugen und bei unvorhersehbaren Situationen angemessen reagieren zu können, so, dass ihr euch hinterher nichts vorwerfen müsst.
  6. Überprüfe den Fortschritt. Irgendwie muss man sich ja motivieren und sehen, dass die eigene Arbeit Früchte trägt und Erfolge bringt. Von daher: verfolgt euren Fortschritt. Ihr könnt zum Beispiel ein Buch führen, in das ihr jeden Tag schreibt, was ihr gemacht habt und wie ihr euch dabei gefühlt habt, ob es schwer oder leicht gefallen ist… Wenn euch das zu viel ist – was auch verständlich wäre, das ist schließlich auch irgendwo nochmal eine neue Angewohnheit – reicht es auch aus, zum Beispiel eine Liste im Handy abzuhaken o.Ä. Ihr solltet auf jeden Fall Erfolge sichtbar machen und gerade wenn es ans Abhaken von Listen geht, sieht glaube ich keiner gerne ein leeres Feld und am Ende ist es auch ein wirklich schönes Gefühl, alles erfüllt und sein Ziel erreicht zu haben.

Nun hoffe ich natürlich, dass euch der heutige Beitrag ein wenig helfen konnte und gefallen hat. Habt noch einen schönen Feiertag und bis demnächst!

Jenny

„Avengers Grimm“ – Filmreview

Hallo ihr Lieben!

ich habe wieder eine Filmreview für euch, dieses Mal habe ich mir den Film Avengers Grimm angesehen. Worum es geht und ob ich den Film empfehlen würde? Dazu im Folgenden ein wenig mehr.

Der Film (im übrigen ein Fantasy/Science-Fiction Film) handelt von dem dunklen Zauberer Rumpelstilzchen, der einen magischen Spiegel zerstörte, um mit diesem ein Portal in die moderne Welt der Menschen zu erschaffen. Besagt Welt will er gewaltsam in seinen Besitz bringen und alles Gute schonungslos vernichten. Sein Plan schreitet immer weiter fort, doch auch die Zauberinnen Schneewittchen, Rapunzel, Cinderella, Dornröschen und Rotkäppchen werden durch den Spiegel in die Menschenwelt geworfen. Zusammen als die sogenannten Avengers Grimm machen sie sich bereit, Rumepstilzchen das Handwerk zu legen und die Menschheit vor dem Bösen zu retten.

Der Film war grundsolide in Ordnung. Ich persönlich bin kein großer Fan von Fantasy und Science-Fiction, aber an sich fand ich den Film von der Geschichte her nicht schlecht, auch wenn es natürlich irgendwo eine typische Superheldengeschichte ist. Aber nachdem ich sowieso ein Fan von Märchen in sämtlichen Ausführungen und Variationen bin, war der Film eine schöne Abwechslung auf diesem Themengebiet. Von der Qualität her fand ich den Film allerdings nicht überragend und hätte mir einfach mehr erwartet, weil man gerade Maskenbild und Effekte jeglicher Art eigentlich auf einem etwas höheren Niveau gewöhnt ist, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Filmen fiel Avengers Grimm diesbezüglich schon deutlich ab. Zu den Schauspielern: Lou Ferrign in der Rolle von Iron John macht eine sehr gute Figur und hat mich persönlich schon überzeugt. Hingegen Rumepstilzchen und die fünf „Prinzesschen“ fand ich vom Schauspielerischen nicht ganz so überragend, wobei ich das Gefühl habe, dass das Schauspieltalent bei der Auswahl der Besetzungen eher zweitrangig und das Aussehen, die Attraktivität, für den Film deutlich wichtiger war. Schade. Auch die vielen Kämpfe und Auseinandersetzungen wirkten keine Sekunde echt, sondern lediglich perfekt choreografiert, auch das war ein wenig schade. Allgemein, und ich weiß, ich habe jetzt mehr negative Aspekte genannt, war der Film schon in Ordnung, man kann ihn sich auf jeden Fall ansehen, hier und da war er auch ganz unterhaltsam und für gemütliche Abende ist er jetzt nicht verkehrt. Ich habe hier noch den Trailer für euch, leider nur auf Englisch, aber geredet wird da ohnehin nicht viel.

Nun wünsche ich euch noch einen schönen Montag und liebe Grüße!

Jenny

Frischkäse selber machen

Hallöchen ihr Lieben!

ich habe heute nur ein kurzes und einfaches, dafür aber auch echt leckeres Rezept für euch und zwar möchte ich euch gerne zeigen, wie man Frischkäse ganz einfach selbst machen kann. Viel Spaß!

Ihr benötigt (für ca. 300g):

  • 500g Naturjoghurt
  • Gewürze und Kräuter eurer Wahl, z.B. Pfeffer, Petersilie, Rosmarin, Chili, Meersalz….

So geht’s:

Es ist wirklich so einfach, wie es sich anhört: gebt den Joghurt in eine Schüssel und vermengt ihn dort mit Kräutern und Gewürzen eurer Wahl. Ich habe hier Chiliflocken und etwa einen halben Bund gehackte Petersilie dazu gemischt, aber auch Schnittlauch macht sich zum Beispiel sehr gut. Da könnt ihr wirklich kreativ werden und euch austoben. Nun braucht ihr eine zweite Schüssel, über die ihr ein Tuch (ein einfaches Geschirrtuch reicht vollkommen aus) hängt. Haltet die Enden straff, sodass das Tuch nicht komplett in die Schüssel sinkt, wenn ihr nun den Joghurt in die Mulde gebt und die Ränder immer noch den Rand der Schüssel überlappen. Jetzt tropft die Flüssigkeit des Joghurts ab und übrig bleibt euer Frischkäse, das geschieht in ein paar Stunden, bestenfalls lasst ihr das Ganze über Nacht einfach in Ruhe abtropfen. Am nächsten Tag dann in ein verschließbares Gefäß geben und fertig ist euer Frischkäse. Ihr seht: es ist wirklich nicht kompliziert, ihr wisst selbst, welche Zutaten ihr dazu gebt und könnt einen Frischkäse ganz nach eurem Geschmack kreieren. Außerdem, noch ein Pluspunkt: ihr könnt auf diese Weise ganz auf Plastik verzichten, wenn ihr Joghurt im Glas kauft, beim normalen Frischkäse aus dem Supermarkt gibt es ja leider keine Möglichkeit, die Kunststoffverpackungen zu umgehen. Nachdem dem Ganzen auch keine Konservierungsstoffe oder Ähnliches zugesetzt sind, hält sich der selbstgemachte Frischkäse nicht ganz so lange, aber doch schon mindestens eine Woche, in der Regel länger, wenn ihr ihn gut verschließt und nichts dran kommen lasst.

Nun hoffe ich natürlich, dass euch der heutige Beitrag gefallen hat und euch ein wenig inspirieren konnte. Habt noch einen schönen Tag!

Jenny

Wassermelonen-Ananas Smoothie

Hallo ihr Lieben!

ich muss mich entschuldigen, ich hänge mit den Rezepten momentan enorm hinterher. Leider bin ich aktuell mittags nie zuhause und abends hab ich keine Lust mehr zum Kochen, daher läuft das momentan leider nicht wie gewohnt. Trotzdem habe ich heute ein neues Rezept für euch, es ist zwar „nur“ ein Smoothie-Rezept, aber dafür ein verdammt leckeres, das auch meine beiden liebsten Obstsorten kombiniert: Ananas und Wassermelone. Los geht’s!

Ihr benötigt:

  • eine viertel Wassermelone (bei kleiner bis mittelgroßer Frucht)
  • zwei Scheiben Ananas
  • 5 Erdbeeren
  • eine Aprikose
  • 2 Minzblätter

So geht’s:

Bevor ihr den Smoothie wirklich zubereitet, schneidet die Wassermelone in Stückchen und gebt diese für etwa eine Stunde in das Gefrierfach. Das müsst ihr natürlich nicht machen, aber es gibt dem Smoothie sowohl eine andere, neue Konsistenz, als auch eine gewisse Frische. wenn ihr die Wassermelone aus dem Kühlfach holt, gebt die zusammen mit der geschälten Ananas, den Erdbeeren (5 ist nur ein grober Richtwert, ihr könnt das natürlich nach Belieben abändern), der entsteinten Aprikose und den Minzblättern in den Blender. Fertig!

Durch die gefrorene Wassermelone hat euer Smoothie nun eine eher Slush-ähnliche Konsistenz, das fand ich ganz cool und natürlich hoffe ich, dass euch das Rezept gefallen hat und wer – wie ich – auch ein Smoothie-Fan ist, findet hier einmal einen grünen Smoothie und hier eine tolle Smoothie Bowl, schaut da unbedingt mal vorbei!

Nun wünsche ich euch noch einen schönen Tag!

Jenny

 

Hilfe, ich hab einen schlechten Tag – 7 Tipps

Hallo ihr Lieben!

Es kennt wohl jeder die Tage, in denen einfach der Wurm drin ist und man ist genervt von allen und jeden, irgendwie auch traurig, hat keine Motivation… Und oft verliert man sich so ein bisschen in dieser Spirale und wartet ab, bis der Tag vorbei ist. Aber tatsächlich gibt es ein paar Möglichkeiten, wie ihr euch aus einem solchen Tief ziehen und das beste aus dem Tag herausholen könnt. Ich hoffe, die folgenden Tipps können euch zumindest ein wenig weiterhelfen. Viel Spaß!

  1. Umgebe dich mit den richtigen Menschen. In „dunkle Phasen“ können oft die richtigen Menschen wieder Licht bringen. Das sind die, die einen ablenken, aber auch zuhören können und bei denen du dich wohl fühlst, denn das braucht man an solchen Tagen. Wenn man Zeit mit Leuten verbringt, die man kennt, aber  nicht mag, nur, um nicht alleine zu sein, führt das oft noch zu einem schlimmeren Gefühl. Falls euer „Lieblingsmensch“ gerade keine Zeit für ein Treffen hat, tut es oft schon ein kurzes Telefonat oder ein paar Nachrichten, um die Stimmung zumindest ein wenig aufzuheitern.
  2. Höre Musik – aber nicht irgendeine. Musik macht bessere Laune, das ist anhand diverser Studien bewiesen. Wichtig ist aber, dass ihr die richtige Musik wählt. Es passiert oft, dass man in einer traurigen Stimmung auch traurige Lieder hört und klar können diese super schön sein, aber sie bessern die Stimmung nicht. Es erwartet keiner, dass ihr lautstark zu „Happy“ durch den Raum tanzt, aber einfach ein paar „normale“ bzw. „neutrale“ Lieder oder auch Hörbücher oder Musicals geben euch Ablenkung und Beschäftigung und einen Grund zur Freude.
  3. Dress up. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd, aber auch wenn ihr in Jogginghose und mit Dutt im Bett sitzt und vor euch hinstarrt, weil ihr so schlechte Laune habt: rafft euch auf, zieht euch was Schönes an und macht Haare und Make-up, wenn auch nur, um eine Runde um den Block zu gehen. Ihr werdet sehen, dass bessert die Stimmung, lenkt euch ab und gibt vielleicht auch einen kleinen Selbstbewusstseins-Schub. Probiert das ruhig mal aus und idealerweise könnt ihr mit diesem Punkt drei Komponenten verbinden: Ablenkung, frische Luft und Musik hören (beim Spazieren gehen). Klingt doch gut, nicht?
  4. Sport machen. À propos frische Luft: natürlich ist auch Sport nicht verkehrt. Der hilft euch, um aus diesem „Keine Lust“-Modus rauszukommen, ihr seid auch hier wieder abgelenkt, Sonne bzw. frische Luft ist immer gut für die Stimmung und gerade nach dem Sport fühlt man sich ohnehin gut, weil man ja gerade etwas für sich, seinen Körper und seine Gesundheit getan hat. Es erfordert zwar in diesen schlechten Phasen ultra viel Motivation, das weiß ich selbst, aber wenn man diese dann mal aufgebracht hat, bereut man das auch nicht. Verabredet euch da bestenfalls mit einer Freundin zum Sport, dann fällt es leichter, sich aufzuraffen. Weitere Tipps gegen mangelnde Motivation könnt ihr übrigens hier finden.
  5. Tu jemand anderem etwas Gutes. Man neigt in schlechten Phasen dazu, sich selbst zu wichtig zu nehmen. Das heißt nicht, dass die eigene Probleme und Sorgen nicht ihre Berechtigung hätten, aber man versteift sich gerne darauf und blendet alles andere aus. Entsprechend wäre es ein hilfreiches Kontrastprogramm, sich auf andere zu fokussieren und denen etwas Gutes zu tun. Das kann unterschiedlich ausfallen, ihr könnt einem Menschen bei der Arbeit helfen, jemanden was schenken oder einen Rat geben… Wie genau diese Hilfe aussieht, bleibt euch überlassen, aber ihr werdet merken: helfen macht glücklich und somit stimmt hier der Satz „Hilfe zur Selbsthilfe“ wohl sogar auf zwei Ebenen.
  6. Etwas Gesundes essen. Oh ja, der allseits bekannt Punkt. Nicht wenige greifen in Phasen der Frustration nur zu gerne auf Chips, Schokolade, Pommes und Burger zurück, um den Kummer wegzuessen und sich irgendwie abzulenken und vermeidlich „glücklich“ zu machen. Bei den Wenigsten dürfte das aber letztlich wirklich der Fall sein, vielmehr ist dann zwar kurzfristig eine Befriedigung eingetreten, später kommt aber das schlechte Gewissen und man fühlt sich so schlecht wie zuvor – oder noch schlechter. Kocht euch stattdessen was wirklich leckeres und gesundes. Das ist ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber eures Körpers und wird – genauso wie der Sport – dazu führen, dass ihr euch fitter und gesünder fühlt.
  7. Der richtige Duft. Als letztes noch eine kleine Anregung und ich weiß, das klingt jetzt seltsam, aber: wenn man sich schlecht fühlt, hilft es oft, sich einen bestimmten Duft zu suchen, der einen an ein Ereignis oder einen Ort, eine Person, erinnert oder den man einfach besonders gerne mag. Wenn ihr so etwas habt, greift ruhig auch dazu. Was genau das ist, kann völlig unterschiedlich sein. Ihr könnt eine Lieblingsduftkerze haben, ein Lieblings-Duschgel, das toll riecht oder auch meinetwegen der Geruch eines Haustiers, auch das ist denkbar und kann euch beruhigen. Ich persönlich hab ein Haaröl, das mich – warum auch immer, ich weiß es nicht – an einen ganz tollen Urlaub erinnert und ich hab schlagartig bessere Laune, wenn ich das am Morgen aufsprühe, aber das nur als Beispiel. Vielleicht habt ihr ja so einen Duft und könnt bei schlechter Laune darauf zurückgreifen.

Nun hoffe ich, dass euch der heutige Beitrag ein wenig weiterhelfen konnte, falls ihr gerade einen schlechten Tag habt oder irgendwas nicht ganz so glatt läuft: Kopf hoch, es wird auch wieder besser, ganz bestimmt.

Habt einen schönen Tag!

Jenny